Basenfasten: Ein sanfter Weg zur Entlastung von
Körper und Geist
Was ist Basenfasten?
Basenfasten ist eine milde Form des Fastens, bei der säurebildende Lebensmittel weggelassen und stattdessen rein basische Lebensmittel konsumiert werden. Das Ziel ist es, den Körper zu entlasten und den Säure-Basen-Haushalt in Balance zu bringen. Anders als beim klassischen Heilfasten wird beim Basenfasten nicht komplett auf Nahrung verzichtet, sondern eine bewusste Auswahl an Lebensmitteln getroffen, die dem Organismus guttun.

Herkunft und Geschichte des Basenfastens
Die Idee des Basenfastens basiert auf den Erkenntnissen der Säure-Basen-Theorie, die unter anderem von Dr. Peter Jentschura und Dr. Franz Xaver Mayr weiterentwickelt wurde. Sie geht davon aus, dass der Körper durch unsere heutige Ernährung mit zu vielen säurebildenden Lebensmitteln belastet wird. Basenfasten wurde als Methode entwickelt, um den Organismus durch eine gezielte, basische Ernährung zu entlasten und das Wohlbefinden zu steigern.
Für wen ist Basenfasten geeignet?
Basenfasten eignet sich besonders für Menschen, die:
- ihren Körper sanft entlasten möchten,
- Verdauungsbeschwerden oder Hautprobleme haben,
- sich oft müde und schlapp fühlen,
- eine Ernährungsumstellung starten wollen,
- auf natürliche Weise ihr Wohlbefinden steigern wollen.
Basenfasten ist jedoch kein Ersatz für eine medizinische Behandlung. Wer gesundheitliche Beschwerden hat oder Medikamente nimmt, sollte vor einer Fastenkur unbedingt Rücksprache mit einem Arzt halten.
Wie funktioniert Basenfasten?
Beim Basenfasten wird für einen bestimmten Zeitraum (meist 7 bis 14 Tage) auf säurebildende Lebensmittel verzichtet. Stattdessen stehen basische Lebensmittel auf dem Speiseplan:
Erlaubte Lebensmittel:
- Frisches Obst und Gemüse
- Kartoffeln
- Frische Kräuter
- Nüsse (in Maßen, z. B. Mandeln)
- Sprossen und Keimlinge
- Basische Getränke wie stilles Wasser, Kräutertees
Nicht erlaubt:
- Fleisch, Fisch, Wurst
- Milchprodukte
- Kaffee, Alkohol, Softdrinks
- Zucker und weißer Mehlprodukte
- Stark verarbeitete Lebensmittel
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Während des Basenfastens unterstützt moderate Bewegung den Körper dabei, sich optimal zu regenerieren und zu entlasten. Denn durch Bewegung wird der Stoffwechsel aktiviert, die Durchblutung verbessert und der Lymphfluss angeregt – all das hilft dem Körper, überschüssige Säuren und Stoffwechselrückstände schneller auszuscheiden.
Besonders sanfte Aktivitäten wie Spaziergänge, Yoga, leichte Dehnübungen oder Schwimmen sind ideal, da sie den Körper nicht überfordern, sondern ihn in seinem natürlichen Reinigungsprozess unterstützen. Zudem sorgt Bewegung für eine tiefere Atmung, wodurch mehr Kohlendioxid ausgeschieden wird – ein weiterer natürlicher Mechanismus, um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.
Auch für die Psyche kann Bewegung während des Basenfastens eine große Rolle spielen: Sie fördert die Ausschüttung von Glückshormonen, reduziert Stress und hilft, sich insgesamt vitaler und ausgeglichener zu fühlen.
Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören: Während des Fastens sollte man sich nicht zu Höchstleistungen zwingen, sondern sanfte Bewegungen bevorzugen, die das Wohlbefinden steigern, anstatt den Körper zusätzlich zu belasten.
Was kann Basenfasten bewirken?
Durch den bewussten Verzicht auf säurebildende Lebensmittel und die Aufnahme von basenreichen Nahrungsmitteln können sich verschiedene positive Effekte einstellen:
1. Darmgesundheit und Verdauung Da Basenfasten reich an Ballaststoffen ist, kann es eine gesunde Darmflora unterstützen. Viele berichten von einer verbesserten Verdauung, weniger Blähungen und einem leichteren Gefühl im Bauch.
2. Hautbild und Entgiftung Da säurebildende Lebensmittel oft als Hautunreinheiten sichtbar werden, berichten viele Fastende von einer klareren Haut. Durch das vermehrte Trinken und den Verzicht auf verarbeitete Produkte kann der Entgiftungsprozess unterstützt werden.
3. Energie und Vitalität Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt kann sich positiv auf den Energielevel auswirken. Viele Teilnehmer berichten von mehr Vitalität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit.
Basenfasten und Hormone
Ein aus dem Gleichgewicht geratener Säure-Basen-Haushalt kann sich auch auf die Hormonproduktion auswirken. Besonders der Cortisol-Spiegel (Stresshormon) kann durch eine basenreiche Ernährung positiv beeinflusst werden. Stress, schlechte Ernährung und überschüssige Säurebelastung können die Balance von Hormonen wie Insulin, Cortisol und Geschlechtshormonen stören. Eine bewusste Ernährung mit basischen Lebensmitteln kann helfen, das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen.
Basenfasten für die Psyche
Neben den körperlichen Vorteilen kann Basenfasten auch einen positiven Effekt auf die Psyche haben:
- Ein bewusster Verzicht auf Genussmittel wie Zucker oder Kaffee kann helfen, alte Gewohnheiten zu durchbrechen.
- Viele Fastende berichten von einem klareren Kopf, mehr Gelassenheit und besserem Schlaf.
- Basische Lebensmittel enthalten wertvolle Mineralstoffe, die sich positiv auf das Nervensystem auswirken können.
Fazit: Sanfte Entlastung für den ganzen Körper

Basische Ernährung – Eine langfristige Alternative zum Basenfasten
Während das Basenfasten eine zeitlich begrenzte Ernährungsweise ist, um den Körper zu entlasten, gibt es auch die Möglichkeit, sich langfristig basisch zu ernähren.
Die basische Ernährung basiert auf dem Prinzip, möglichst viele basenbildende Lebensmittel zu konsumieren und säurebildende Lebensmittel zu reduzieren, ohne komplett auf sie zu verzichten. Ziel ist es, den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, um die natürliche Balance des Körpers zu unterstützen.
Welche Lebensmittel sind basisch?
🌱 Basenbildende Lebensmittel:
- Frisches Gemüse (besonders grünes Blattgemüse, Gurken, Brokkoli, Zucchini)
- Reifes Obst (z. B. Bananen, Beeren, Äpfel)
- Kartoffeln & Süßkartoffeln
- Kräuter & Sprossen
- Nüsse & Samen (z. B. Mandeln, Leinsamen, Chiasamen)
- Hochwertige Pflanzenöle (z. B. Leinöl, Olivenöl)
- Still- oder Quellwasser, Kräutertees
🥩 Säurebildende Lebensmittel (möglichst reduzieren, nicht komplett meiden):
- Fleisch, Wurst, Fisch
- Milchprodukte
- Weißmehlprodukte
- Zucker & stark verarbeitete Lebensmittel
- Kaffee, Alkohol, Limonaden
Für wen ist die basische Ernährung geeignet?
Eine basische Ernährung kann besonders für Menschen vorteilhaft sein, die…
✔ häufig unter Erschöpfung, Stress oder Verdauungsproblemen leiden
✔ ihre Darmgesundheit & ihren Stoffwechsel verbessern möchten
✔ ihren Säure-Basen-Haushalt stabilisieren wollen
✔ eine natürliche Unterstützung für Haut, Haare & Nägel suchen
✔ unter hormonellen Schwankungen (z. B. PMS, Wechseljahresbeschwerden) leiden
✔ ihre Ernährung langfristig gesundheitsbewusster gestalten möchten
Wichtig: Die basische Ernährung ist keine starre Diät, sondern eine ausgewogene Ernährungsweise, die leicht in den Alltag integriert werden kann. Dabei geht es nicht darum, 100 % basisch zu essen, sondern ein gutes Verhältnis von basen- und säurebildenden Lebensmitteln zu schaffen – oft wird ein 80:20-Verhältnis (80 % basisch, 20 % säurebildend) empfohlen.

Wasser ist das Transportmittel Nr. 1 im Körper – und besonders während des Basenfastens essenziell. Durch das Fasten werden vermehrt Stoffwechselrückstände und Säuren gelöst, die über die Nieren, die Haut und die Atmung ausgeschieden werden müssen. Ohne genügend Flüssigkeit kann dieser Prozess verlangsamt werden, was zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen führen kann.
💧 Empfohlene Trinkmenge während des Basenfastens: Mindestens 2–3 Liter pro Tag – je nach Körpergröße und Aktivitätslevel.
Ideal sind:
✔ Stilles Wasser (Quellwasser oder gefiltertes Wasser)
✔ Basische Kräutertees (z. B. Brennnessel, Kamille, Pfefferminze, Löwenzahn)
✔ Warmes Zitronenwasser am Morgen (unterstützt den Stoffwechsel sanft)
Warum ausreichend Trinken generell wichtig ist
Auch unabhängig vom Basenfasten spielt Flüssigkeit eine zentrale Rolle für…
✅ Eine gesunde Verdauung (Wasser hilft, Nährstoffe optimal zu verwerten)
✅ Eine gut funktionierende Lymph- & Nierenaktivität (wichtige Entgiftungsorgane)
✅ Haut, Haare & Nägel (genügend Wasser fördert Spannkraft & Feuchtigkeit)
✅ Energie & Konzentration (schon 2 % Flüssigkeitsmangel können zu Erschöpfung führen)
✅ Hormonelles Gleichgewicht (Wasser hilft, Stresshormone besser abzubauen)
Tipp: Wer Schwierigkeiten hat, genug zu trinken, kann sich eine Trink-App zur Erinnerung herunterladen oder einen Krug mit Wasser bereitstellen, um regelmäßig daran zu nippen.
Meine persönliche Empfehlung ist eine Wasserfilter zur Erstellung von Osmosewasser, denn unser Leitungswasser und auch Flaschenwasser darf immer gerne mal hinterfragt werden. Osmosewasser kann Schlacken aus dem Körper abtransportieren: Bist DU der Filter oder filterst du schon? Ausführliche Infos zum Osmosewasser und Wasserfilter erfährst du in diesem Beitrag.
Wer gesundheitliche Beschwerden hat oder unter chronischen Erkrankungen leidet, sollte vor einer Ernährungsumstellung immer Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater halten. Basenfasten ist eine sanfte Methode, um den Körper zu entlasten, ohne komplett auf Nahrung verzichten zu müssen. Es kann sich positiv auf Verdauung, Hautbild, Energielevel und hormonelle Balance auswirken. Dennoch ist es wichtig, die individuelle Gesundheit zu beachten und bei Unsicherheiten einen Arzt zu konsultieren.
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