Wer besonders häufig einen Vitamin-D-Mangel entwickelt
Vitamin-D-Mangel betrifft nicht nur Menschen, die „nie rausgehen“. In Mitteleuropa ist es ganz normal, dass die körpereigene Produktion vor allem im Herbst und Winter stark abnimmt. Entscheidend ist, wie viel UV-B-Strahlung tatsächlich auf die Haut trifft – und das klappt oft selbst dann nicht, wenn man tagsüber mal kurz draußen ist. Wer den Großteil des Tages drinnen verbringt, im Büro arbeitet oder viel im Auto sitzt, hat ein deutlich höheres Risiko. Auch Menschen, die sich konsequent eincremen (was grundsätzlich sinnvoll für den Hautschutz ist), produzieren weniger Vitamin D über die Haut.
Weitere Risikofaktoren sind ein höheres Alter, weil die Haut mit den Jahren weniger Vitamin D bilden kann, sowie ein höheres Körpergewicht, da Vitamin D fettlöslich ist und im Fettgewebe „gespeichert“ werden kann. Ebenfalls relevant: sehr dunkle Hauttypen (mehr Melanin blockt UV-B), chronische Magen-Darm-Probleme, bestimmte Medikamente und ein allgemein niedriger Aufenthalt in der Sonne. Auch Schwangere, Stillende und Menschen in stressigen Lebensphasen berichten häufiger über typische Mangel-Symptome – nicht, weil Vitamin D alles „allein“ löst, sondern weil der Körper in dieser Zeit insgesamt mehr Balance und Mikronährstoffe braucht.
Vitamin D testen lassen – und was du aus dem Wert wirklich ableiten kannst
Wenn du den Verdacht hast, dass ein Mangel vorliegt, ist ein Bluttest sinnvoll. Gemessen wird meist 25-OH-Vitamin-D, das als Speicherform gilt und den Status gut abbildet. Ein Test ist besonders hilfreich, wenn du längerfristig supplementieren möchtest oder wenn Symptome wie Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Muskel- oder Knochenschmerzen stark ausgeprägt sind. Wichtig: Ein einzelner Wert ist kein „Urteil“, sondern ein Anhaltspunkt. Auch Schlaf, Stress, Schilddrüse, Eisen, B12 und allgemeine Lebensumstände können ähnliche Beschwerden verursachen. Wenn du unsicher bist, ist eine ärztliche Abklärung die beste Entscheidung.
Einnahme-Tipps, die häufig übersehen werden
Vitamin D ist fettlöslich – das heißt: Es wird besser aufgenommen, wenn du es zu einer Mahlzeit mit etwas Fett einnimmst. Viele machen den Fehler, es morgens „nüchtern“ mit Kaffee zu schlucken und wundern sich, dass sie keinen Effekt spüren. Ebenfalls wichtig: Magnesium wird oft als „stiller Mitspieler“ genannt, weil es bei vielen Prozessen im Körper eine Rolle spielt. Wenn jemand dauerhaft wenig Magnesium zuführt, kann sich das allgemein auf Energie, Muskeln und Nervensystem auswirken – also genau auf Bereiche, die auch bei Wintermüdigkeit oder Erschöpfung auffallen.
Manche Präparate kombinieren Vitamin D mit Vitamin K2. Der Gedanke dahinter ist, dass K2 im Körper bei der Verwertung von Calcium eine Rolle spielt. Ob und in welcher Kombination das für dich sinnvoll ist, hängt von deiner Ernährung, deinem Gesundheitsstatus und ggf. Medikamenten ab. Wenn du Blutverdünner nimmst oder Vorerkrankungen hast, solltest du solche Kombinationen unbedingt ärztlich abklären.
Typische Fehler: Zu viel, zu unregelmäßig, zu kurz gedacht
Ein häufiger Fehler ist „Sprunghaftigkeit“: ein paar Tage nehmen, dann wieder vergessen, dann doppelte Menge. Bei Vitamin D ist Kontinuität wichtiger als Aktionismus. Auch Hochdosen „auf gut Glück“ sind keine gute Idee, denn zu viel Vitamin D kann langfristig Probleme machen. Besser ist eine klare Routine, passend zu deinem Alltag – und wenn möglich mit einem getesteten Ausgangswert und einer realistischen Erwartung. Vitamin D ist kein Wundermittel, kann aber ein fehlendes Puzzleteil sein, wenn Lichtmangel, Ernährung und Lebensstil zusammenkommen.
Einen Vitamin-D-Mangel erkennen und ausgleichen – das ist vor allem in unseren Breitengraden ein wichtiges Thema. Vitamin D unterstützt viele Prozesse im Körper, von der Knochengesundheit bis zur normalen Funktion des Immunsystems. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten kann die Versorgung schnell knapp werden.
In diesem Beitrag erfährst du:
- Welche Anzeichen auf einen Vitamin-D-Mangel hinweisen können
- Wie du deinen Vitamin-D-Spiegel testen lassen kannst
- Warum die Kombination mit Vitamin K2 sinnvoll ist
- Welche Möglichkeiten es gibt, deinen Bedarf zu decken
Winterblues oder Vitamin-D-Mangel? – Wenn Dunkelheit auf die Stimmung schlägt
Viele Menschen fühlen sich in den dunklen Monaten antriebslos, traurig oder gereizt – ein Zustand, den man oft als Winterblues bezeichnet. Dahinter kann mehr stecken als nur schlechte Laune: Ein Vitamin-D-Mangel durch fehlendes Sonnenlicht spielt dabei häufig eine entscheidende Rolle. Das „Sonnenvitamin“ wirkt direkt auf unser Wohlbefinden, die Hormonproduktion und sogar auf die Stimmung.
Wenn du dich in dieser Zeit häufig erschöpft fühlst oder Schwierigkeiten hast, morgens in Schwung zu kommen, lohnt es sich, deinen Vitamin-D-Spiegel prüfen zu lassen – und auf ausreichend Licht zu achten. Eine hilfreiche Unterstützung kann eine regelmäßige Licht-Routine mit einer Tageslichtlampe sein, die deinen Körper wieder in Balance bringt und die dunkle Jahreszeit erträglicher macht.
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Warum Vitamin D wichtig ist
Vitamin D ist an zahlreichen Abläufen im Körper beteiligt, unter anderem:
- Knochengesundheit – Unterstützt die Aufnahme von Kalzium und Phosphat
- Immunsystem – Fördert eine normale Immunfunktion
- Muskelfunktion – Unterstützt die Erhaltung der Muskelkraft
- Zellteilung – Spielt eine Rolle bei Wachstum und Regeneration
Vitamin-D-Mangel erkennen und ausgleichen – mögliche Anzeichen
Ein Mangel kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen und wird nicht immer sofort erkannt. Häufig berichtete Anzeichen sind:
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Muskelschmerzen oder -schwäche
- Schmerzen in Knochen oder Gelenken
- Häufige Erkältungen
- Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen oder Ängste → Mehr zum Thema innere Unruhe & Angst hier lesen
- Diffuser Haarausfall
- Verzögerte Wundheilung
- Übermäßiges Schwitzen ohne klare Ursache
Tipp: Wenn du mehrere dieser Punkte bei dir bemerkst, kann ein Bluttest beim Arzt oder ein Selbsttest* aus der Apotheke oder für zuhause Aufschluss geben.
Winterblues oder Vitamin-D-Mangel? – Schnell-Check
Hake an, was in den letzten Wochen häufiger auf dich zutrifft:
Wie der Körper Vitamin D bildet
- Sonnenlicht – Hauptquelle für Vitamin D, da der Körper es über UVB-Strahlen in der Haut selbst bildet
- Ernährung – Enthalten in z. B. fettem Fisch, Leber, Eigelb (meist in geringen Mengen)
- Nahrungsergänzung – Kann sinnvoll sein, wenn Sonnenlicht und Ernährung nicht ausreichen
Vitamin-D-Mangel ausgleichen – praktische Tipps
- Mehr Sonnenlicht – Regelmäßig im Freien bewegen
- Ausgewogene Ernährung – Vitamin-D-haltige Lebensmittel einbauen
- Nahrungsergänzung – Bei Bedarf mit Vitamin D3, idealerweise kombiniert mit K2, um die Kalziumverwertung zu unterstützen
- Werte überprüfen – Nach einigen Monaten erneut messen lassen
Ein Vitamin-D-Mangel kann leicht übersehen werden, da die Symptome unspezifisch sind. Wenn du eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerkst, lohnt sich ein Bluttest beim Arzt. Mittlerweile bieten sogar schon einige Apotheken Tests auf Vitamin D Mangel an. Alternativ kannst du dir ein Test-Kit* bequem nachhause bestellen.
Woher kommt Vitamin D?
Vitamin D wird als das „Sonnenvitamin“ bezeichnet, weil unser Körper es durch Sonnenbestrahlung der Haut selbst herstellen kann. Allerdings gibt es einige Herausforderungen:
- Sonnenmangel: In Herbst- und Wintermonaten reicht die Intensität der Sonne oft nicht aus.
- Lebensstil: Viele verbringen den Großteil ihrer Zeit in Innenräumen oder nutzen Sonnenschutzmittel, die die Vitamin-D-Produktion verringern.
- Ernährung: Nur wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D, z. B. fettiger Fisch, Leber oder Eigelb.
Vitamin D ist ein einfacher, aber bedeutender Schritt in Richtung Wohlbefinden. Achte auf eine ausreichende Versorgung, besonders in den sonnenarmen Monaten, und unterstütze deinen Körper mit der richtigen Kombination aus Vitamin D und K. Dein Körper wird es dir danken!
Warum Vitamin D und Vitamin K2 gut zusammenpassen
Vitamin D trägt zur Aufnahme von Kalzium bei, während Vitamin K2 unterstützt, dass Kalzium in Knochen und Zähne gelangt und nicht in Blutgefäßen abgelagert wird.
Mögliche Vorteile der Kombination:
- Unterstützt die optimale Kalziumverwertung
- Ergänzt die Wirkung von Vitamin D
- Kann Knochen und Herz-Kreislauf-System positiv beeinflussen
Warum Tropfen?
Vitamin D-Tropfen sind eine besonders praktische und effektive Möglichkeit, den täglichen Bedarf zu decken:
- Einfache Dosierung: Tropfen lassen sich leicht anpassen und genau dosieren.
- Hohe Bioverfügbarkeit: In flüssiger Form wird Vitamin D oft besser vom Körper aufgenommen.
- Frei von Zusatzstoffen: Viele Tropfen sind frei von unnötigen Füllstoffen oder Bindemitteln.
Meine persönliche Empfehlung
Einen Vitamin-D-Mangel erkennen und ausgleichen bedeutet, die eigene Versorgung im Blick zu behalten. Regelmäßige Bewegung im Freien, eine passende Ernährung und – falls nötig – eine gezielte Ergänzung können dazu beitragen, die Werte im gesunden Bereich zu halten. So unterstützt du deinen Körper dabei, im Alltag leistungsfähig zu bleiben.
Ich nutze Vitamin D3 + K2 Tropfen von Nutriton*, weil sie leicht zu dosieren sind und hochwertige Inhaltsstoffe enthalten.
Vorteile der Kombination:
- Flüssige Form mit hoher Bioverfügbarkeit
- Vegetarisch, glutenfrei, laktosefrei, GMO-frei
- Frei von unnötigen Zusatzstoffen
Ausführliche Infos zum Thema Vitamin D findest du im Taschenbuch* von Jörn Spitz.

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